POL-HH: 220111-4. Zwei Zuführungen nach Einbrüchen in Hamburg-Barmbek-Nord

11.01.2022 – 14:20

Polizei Hamburg

Hamburg (ots)

Tatzeiten: 10.01.2022, 02:09 bis 02:47 UhrTatorte: Hamburg-Barmbek-Nord, Fuhlsbüttler Straße

Beamte des Polizeikommissariats 31 nahmen gestern in den frühen Morgenstunden zwei Jugendliche nach Verdacht des dreifachen Einbruchdiebstahls vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen führt das für die Region Mitte I zuständige Dezernat für Jugendkriminalität und Intensivtäter (LKA 114).

Nach bisherigen Erkenntnissen gab es gestern in den frühen Morgenstunden in der Fuhlsbüttler Straße einen Einbruchsalarm bei einem Drogeriemarkt. Die eingesetzten Polizeibeamten fanden eine eingeschlagene Schaufensterscheibe vor und durchsuchten anschließend den Markt. Nach den flüchtigen Tätern wurde umgehend mit acht Funkstreifenwagen gefahndet. Im Zuge der ersten Tatortarbeit fielen den Beamten frische Blutspuren im Bereich der Schaufensterscheibe auf, die sie sicherten.

Kurze Zeit später kam es abermals in der Fuhlsbüttler Straße zu einer Alarmauslösung. Bei einem Biomarkt war die Eingangstür aus Glas eingeschlagen worden. Auch hier waren die Täter bereits geflüchtet, hatte jedoch erneut Blutspuren zurückgelassen.

Noch während der laufenden Fahndung kam es zu einem dritten Einbruch in der Fuhlsbüttler Straße. Nachdem die Täter hier die Eingangstür einer Apotheke gewaltsam geöffnet hatten, löste auch hier der Alarm aus. Die Täter hatten hier Kassen geöffnet, offenbar Bargeld entwendet und waren beim Eintreffen der Funkstreifenwagenbesatzungen bereits auf der Flucht.

Während der weiterhin mit Hochdruck geführten Fahndung sichtete eine Funkstreifenwagenbesatzung Videos der Überwachungskamera aus der Apotheke. Hierbei konnten die Beamten zwei Jugendliche bei der Tatausführung erkennen und gaben die Personenbeschreibungen per Funk an die eingesetzten Polizisten weiter.Die weiteren Suchmaßnahmen führten zu diesem Zeitpunkt nicht zur Festnahme der mutmaßlichen Täter.

Noch in den Morgenstunden informierte der Wachdienst einer Unterkunft des Kinder-Jugend-Notdienst (KJND)die Polizei über zwei mit Schnittverletzungen zurückgekehrte Jugendliche. Die Beschreibungen der beiden 16-Jährigen stimmte mit denen der Tatverdächtigen auf den Videoaufzeichnungen überein.

Beamte des Polizeikommissariats 31 suchten daraufhin die Unterkunft auf und nahmen den algerischen und marokkanischen Jugendlichen vorläufig fest.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) sowie das für Jugendkriminalität zuständige Landeskriminalamt (LKA 114) übernahmen die weiteren Ermittlungen und führten die Tatverdächtigen der Untersuchungshaftanstalt Hamburg zu. Für beide Jugendlichen wurden heute Haftbefehle erlassen.

Der 16-jährige Algerier ist bereits mehrfach polizeilich, insbesondere mit Taschendiebstählen beziehungsweise räuberischen Diebstählen im Zusammenhang mit dem sogenannten "Antanzen" in Erscheinung getreten. Der hamburgweit agierende Jugendliche wird beim zuständigen Landeskriminalamt als Intensivtäter geführt.

Die Ermittlungen dauern an.

Ri.

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