POL-F: 220111 - 0034 Frankfurt-Schwanheim: 31-jährige Frau leistet Widerstand

11.01.2022 – 12:25

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Frankfurt (ots)

(dr) Beamte des 10. Polizeireviers haben in der Nacht von Montag (10.01.2021) auf Dienstag eine äußerst aggressive Frau festgenommen, die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand und in ihrem Auto eingeschlafen war. Bei ihrer Festnahme leistete sie erheblichen Widerstand.

Eine Polizeistreife befuhr gegen 23:30 Uhr das Schwanheimer Ufer in Richtung Höchster Weg, als dieser unterhalb einer Brücke zur B40 ein scheinbar unbesetztes Fahrzeug mit laufendem Motor auffiel.Bei einer darauffolgenden Kontrolle stellten die Beamten an dem Pkw fest, dass auf der Fahrerseite eine angeschnallte Frau saß, die ihren Kopf auf dem Beifahrersitz abgelegt hatte. Auf ein Klopfen der Beamten reagierte sie jedoch nicht, sodass diese die vorderen Fahrzeugtüren öffneten, um sich nach dem Zustand der Frau zu erkundigen. Dabei bemerkten sie einen starken Alkoholgeruch, welcher aus dem Fahrzeuginnenraum kam. Als sich die Polizeibeamten zu erkennen gaben, erwachte die Frau. Aufgrund ihrer offensichtlichen Alkoholisierung forderten die Beamten sie auf, den Motor abzuschalten. In der Folge sollte der Fahrzeugschlüssel sichergestellt werden, worauf die Frau allerdings mit Unverständnis reagierte und sich unkooperativ zeigte. Im Verlauf der Kontrolle leistete sie erheblichen Widerstand, sodass ihr die Beamten im Zuge einer Festnahme Handfesseln anlegten. Dabei zeigte sie sich weiterhin aggressiv, trat und beleidigte eine Beamtin und biss dieser in Daumen und Finger. Mit weiterer Unterstützung gelang es schließlich, die renitente Frau in einen Streifenwagen zu setzen. Doch damit nicht genug. Während des Transports auf eine Dienststelle biss sie in den Lederüberzug der Rückbank und riss dabei ein Stück heraus.

Für die 31-jährige Frau ging es im weiteren Verlauf zur Blutentnahme in das Polizeipräsidium Frankfurt, aus welchem sie im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde. Die bei der Festnahme verletzte Beamtin wurde in einem Krankenhaus medizinisch behandelt.

Unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, der Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde nun gegen die 31-Jährige ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

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