Einsatzkräfte beleidigt und Widerstand geleistet

Nr. 1330
Ohne ersichtlichen Grund provozierte und beleidigte ein junger Mann in der vergangenen Nacht Einsatzkräfte in Kaulsdorf und sieht nun mehreren Ermittlungsverfahren entgegen. Eine Gruppenstreife der 13. Einsatzhundertschaft hatte

kurz nach Mitternacht einen Einsatz wegen eines unzulässigen Lärms in der Rosenhagener Straße beendet, als ein unbeteiligter 22-Jähriger mit zwei Begleitern an den Polizistinnen und Polizisten vorbeilief. Zunächst äußerste er sich provozierend, worauf die Bediensteten nicht eingingen und ihn zum Weitergehen aufforderten. Als er dann eine Beamtin sexuell beleidigte, wurde er angehalten und nach seinen Personalien gefragt. Hierbei gab er zunächst einen falschen Namen an und verweigerte die Herausgabe seines Personalausweises. Im weiteren Verlauf der Überprüfung wurde der 22-Jährige zunehmend aggressiv, so dass ihm aus Eigensicherungsgründen Handfesseln angelegt wurden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, versteifte seine Arme und versuchte sich loszureißen. Letztlich konnte er überwältigt werden, wobei sich ein Kollege leicht an der Hand verletzte, seinen Dienst aber fortsetzen konnte. Auf Anordnung der informierten Staatsanwaltschaft musste sich der Aggressor einer Blutentnahme unterziehen, wobei er sich volksverhetzend äußerte. Nach dem Einleiten der Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Volksverhetzung sowie Fertigung der Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Angabe falscher Personalien und Nichtherausgabe des Personalausweises konnte der Mann die Polizeidienststelle verlassen.

Berlin

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