Polizist mit Reizgas besprüht

Nr. 1289
Auf seiner Flucht vor der Polizei hat ein Mann einen außer Dienst befindlichen Bundespolizisten mit Reizgas besprüht und verletzt. Der 20-jährige Tatverdächtige soll gegen 14 Uhr bei einem

Streit seine Partnerin in der Kreuznacher Straße attackiert haben, die daraufhin laut um Hilfe gerufen haben soll. Die Hilferufe hörte der Polizeikommissar, gab sich dem Tatverdächtigen gegenüber als Polizist zu erkennen, woraufhin der Mann von seiner Freundin abließ, die den Augenblick nutzte und sich in unbekannte Richtung entferne. Der 20-Jährige hingegen nahm dem Beamten gegenüber eine drohende Haltung ein, zog es aber dann vor in Richtung Gustav-Rickelt-Weg zu flüchten. Der 26-jährige Polizist rannte dem Mann hinterher, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass der ihn mit Reizgas besprühte und zunächst flüchtete. Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 45 stellten kurz darauf den 20-Jährigen bei der Absuche der Tatörtlichkeit. Bei der Festnahme attackierte er eine 42-jährige Polizistin und verletzte sie am Knie. Die Einsatzkräfte überwältigten den Mann, der keinerlei Ausweisdokumente bei sich hatte, sodass die Beamtinnen und Beamten mit dem Mann nach Hause gingen, um seine Personalien zu überprüfen. Dummerweise roch es in der Wohnung stark nach Cannabis, worauf der 20-Jährige einräumte Drogen bei sich zu haben und den Einsatzkräften insgesamt vier Tütchen mit Cannabis übergab. Nach Beendigung der Personalienfeststellung verließen die Einsatzkräfte die Wohnung des jungen Mannes, der sich nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Polizeivollzugskräfte verantworten muss.

Berlin

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