FW-HH: Feuerwehr Hamburg befreit zwei eingeklemmte Personen aus einem Kleintransporter, eine männliche Person verstirbt nach Verkehrsunfall in Hamburg Allermöhe

21.11.2021 – 12:44

Feuerwehr Hamburg

Hamburg (ots)

Hamburg Allermöhe, Technische Hilfeleistung mit Massenanfall von bis zu 5 verletzten Personen, 20.11.2021, 20:51 Uhr, Allermöher Deich

Am Samstagabend, gegen 20:51 Uhr, meldeten Anrufer der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 einen Verkehrsunfall im Allermöher Deich in Hamburg Allermöhe. Der diensthabende Disponent alarmierte daraufhin ein umfangreiches Kräfteaufgebot zuerst mit dem Stichwort "Technische Hilfeleistung mit Menschenleben in Gefahr", aufgrund neuerer Erkenntnisse wurde bereits während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte auf "Technische Hilfeleistung mit Massenanfall von bis zu 5 verletzten Personen" erhöht. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, stellten sie fest, dass ein Kleintransporter aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt ist. In Folge des Unfalles wurden insgesamt vier Personen verletzt, Fahrer und Beifahrer konnten sich aus eigener Kraft nicht aus dem stark deformierten Fahrzeug befreien. Zwei weitere Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Ladefläche befanden, waren für die Einsatzkräfte frei zugänglich. Eine dieser Personen zeigte keine Vitalfunktionen, sodass hier bereits eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch Rettungsdienst und Notarzt fortgeführt wurden. Die drei weiteren verletzten Personen wurden rettungsdienstlich sowie notärztlich versorgt und den Patientenkategorien Rot (1 Person) und Gelb (2 Personen) zugeordnet. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden weitere Kräfte des Rettungsdienstes, insbesondere Notarzteinsatzfahrzeuge, nachalarmiert. Die Einsatzkräfte stabilisierten das Fahrzeug in seiner Lage und führten eine technische Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät in enger Absprache mit einem Notarzt durch. Die Einsatzstelle wurde im weiteren Umfeld durch Kräfte der Feuerwehr Hamburg auf eventuell weitere beteiligte Personen abgesucht. Ein Patient musste unter Reanimationsmaßnahmen in ein nahegelegenes Krankenhaus befördert werden, wo er jedoch noch am Abend seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Ein Patient wurde ebenfalls mit dem Verdacht auf ein Polytrauma, zwei weitere mit Frakturen der Extremitäten unter Begleitung durch notärztliches Personal in Schwerpunktkrankenhäuser befördert. Im Anschluss übernahm die Polizei Hamburg die Einsatzstelle zur Ursachenermittlung.

Kräfte im Einsatz: Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Bergedorf, Freiwillige Feuerwehren Nettelnburg und Reitbrook, ein Gerätewagen-Rüst, ein B-Dienst, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt, ein Bereichsführer, vier Notarzteinsatzfahrzeuge, vier Rettungswagen. Insgesamt 45 Einsatzkräfte.

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