POL-HH: 220113-3. Raser im Auge der Kamera - Bilanz der ProViDa-Woche

13.01.2022 – 11:12

Polizei Hamburg

Hamburg (ots)

Zeit: 05.01.2022 bis 12.01.2022; Ort: Hamburger Stadtgebiet und Bundesautobahnen

Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) führte in den letzten sieben Tagen einen Schwerpunkteinsatz durch, der Geschwindigkeitsverstöße und aggressives Fahrverhalten von Autofahrern im Fokus der Beamten mit ihren ProViDa-Fahrzeugen (Proof Video Data) hatte.

Überhöhte Geschwindigkeit und aggressive Fahrweisen sind weiterhin Hauptunfallursachen, deren Bekämpfung für mehr Verkehrssicherheit auf Hamburgs Straßen ein wichtiges polizeiliches Ziel ist.

Die Polizisten der VD 2 kontrollierten mit ihren ProViDa-Fahrzeugen in diesem Zeitraum insgesamt 141 Fahrzeuge und 154 Personen. 93 Autofahrer müssen nach Geschwindigkeits- oder Abstandverstößen mit zum Teil mehrmonatigen Fahrverboten rechnen.

Dazu im Einzelnen:

 - 110 x Geschwindigkeitsverstöße, davon - 6 x Fahrverbote 3 Monate - 18 x Fahrverbote 2 Monate - 69 x Fahrverbote 1 Monat

Straftaten:

 - 1 x Verbotenes Kraftfahrzeugrennen (PM 220111-2.) - 1 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel (PM 220111-2.) - 2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis

Sonstige Ordnungswidrigkeiten:

 - 12 x verbotswidrige Nutzung des Mobiltelefons - 4 x Rotlichtverstoß - 2 x Abstandsverstoß - 1 x Überholverbot - 1 x Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert (Kinderrückhaltesystem)

Neben den bereits erwähnten Sachverhalten PM 220111-2. und PM 220107-5. kam es noch zu folgenden Besonderheiten:

Im Baustellenbereich auf der BAB 7 bei Waltershof fuhr ein Autofahrer statt der zulässigen 60 km/h mit dokumentierten 149 km/h. Den 25-jährigen Deutschen erwartet neben einer Geldbuße von 2.360 Euro ein dreimonatiges Fahrverbot und vier Punkte im Fahreignungsregister.

Auf der auf 80 km/h begrenzten Wilhelmsburger Reichsstraße (B 75) wurde ein 22-jähriger Mazedonier mit 181 km/h gemessen. Die Beamten zogen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.400 Euro ein. Ebenso musste ein 58-jähriger dänischer Autofahrer eine Sicherheitsleistung von 960 Euro hinterlegen, nachdem er die BAB 7 (Stellingentunnel) mit 116 km/h anstelle der erlaubten 60 km/h befuhr.

Am gestrigen Mittwoch kontrollierten die Polizisten einen 37-jährigen Mazedonier, der durch seine aggressive Fahrweise mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit auffiel. Eine Messung in der Bremer Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ergab bei zulässigen 50 km/h dokumentierte 115 km/h. Den Autofahrer, der seinen Führerschein erst drei Tage zuvor nach einem einmonatigen Fahrverbot wiedererhalten hatte, erwartet nun ein zweimonatiges Fahrverbot. Darüber hinaus droht dem Mann eine Geldbuße in Höhe von 2.460 Euro und fünf Punkte im Fahreignungsregister.

Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Schwerpunkteinsätze durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen und Autobahnen zu erhöhen.

Mx.

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